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  • Kontrolle von gestanzten Löchern in Milchverpackungen

    Geschrieben am 1. Oktober 2010 admin Keine Kommentare

    Die hohe Messgeschwindigkeit gepaart mit dem sehr grossen Messbereich von 1500mm sind die herausragenden Eigenschaften der UPB Ultraschallschranke. Eine weitere besondere Eigenschaft der UPB Reihe sind die einstellbaren Sender und Empfänger.

    Sender (grüne LED): 

    Am Sender kann mittels Potentiometer die Sendeleistung eingestellt werden. Bei grösseren und langsameren Objekten sowie bei grossem Schrankenabstand kann mit voller Sendeleistung (im Uhrzeigersinn drehen) gearbeitet werden. Eine reduzierte Sendeleistung (im Gegenuhrzeigersinn drehen) bietet sich an, wenn das zu erfassende Objekt so klein, so schalldurchlässig oder so schnell ist, dass bei voller Leistung der Schall das Objekt umgeht oder durchdringt. Insbesondere bei kleinen bzw. schnellen Objekten muss die richtige Sendeleistung experimentell ermittelt werden. 

    Objektgeschwindigkeit und Objektbreite stehen in folgendem Zusammenhang:  

     v <= b / x

    v  Objektgeschwindigkeit [m/s]

    b  Objektbreite bzw. Breite des Zwischenraumes [mm] (das kleinere gilt)

    Der Wert x ist dabei abhängig von der Distanz zwischen Sender und Empfänger sowie von der eingestellten Sendeintensität. Der minimale Wert von x ist 3. Mit steigendem Abstand und höherer Sendeleistung geht x gegen 30.

    Beispiel:

    Ein 50mm breites Objekt kann also bis zu einer Geschwindigkeit von ca. 1.7m/s sicher erkannt werden (x=30). Bei kleinem Schrankenabstand auch noch einiges schneller (x=3). 

    Empfänger (gelbe LED):

    Am Empfänger kann mittels Potentiometer die Einschaltverzögerung eingestellt werden. Ohne Einschaltverzögerung (Gegenuhrzeigersinn) ist die Schranke sehr schnell. Dies soll der Normalzustand sein. Eine erhöhte Einschaltverzögerung (Uhrzeigersinn) kann aber dann sinnvoll sein, wenn kleine Objekte (oder Störungen) nicht zu einem Schalten des Sensors führen sollen.  

     

    Erfassung der Ausgusslöcher

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