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  • Ultraschall-Applikation: Zählen

    Geschrieben am 2. April 2010 admin Keine Kommentare

    Mit Ultraschallsensoren können Objekte verschiedenster Grösse, Oberfläche und Farbe detektiert werden. Eine wichtige Anwendung ist deshalb das Zählen von Objekten. Zum Beispiel in Produktionsanlagen. Es bieten sich dabei zwei Prinzipien an:

    • Ultraschalltaster (Taster Modus)
    • Ultraschall-Einwegschranke (Einweg Modus)

    Der Taster sendet Ultraschallsignale aus und empfängt sie auch wieder am selben Ort. Es ist also nur ein Sensor notwendig. Der vom zu detektierenden Objekt reflektierte Anteil ist dabei sehr viel schwächer, als das ursprünglich ausgesandte Signal. Im Extremfall, wenn das Objekt klein und schallschluckend ist, kann des Empfangssignal viele tausende Mal schwächer sein. Es braucht deshalb Sensoren mit grosser Sendeleistung und hoher Empfangsempfindlichkeit. Vorteile des Tasters sind: nur ein Sensor notwendig, das Objekt kann von einer Seite her detektiert werden. Nachteile: Da der Taster relativ langsam ist und eine breite Detektionskeule hat, können nur Objekte erfasst werden, die in relativ grossem gegenseitigem Abstand daherkommen.

     

    Die Einweg-Schranke besteht aus zwei Sensoren: einem Sender und einem Empfänger. Der Empfänger wertet das vom Sender ausgesandte Ultraschallsignal aus. Je nachdem, ob ein Objekt zwischen Sensor und Empfänger steht, ist das empfangene Signal grösser oder kleiner. Die Vorteile der Einwegschranke sind die Nachteile des Tasters: dank des schmalen Detektionsstrahls und der hohen Geschwindigkeit kann die Schranke schnelle und nah aufeinanderfolgende Objekte erfassen.

     

     

    Beispiel: Flaschen-Detektion bzw. Flaschen zählen

    Taster

    z.B. Typ UPX oder UPS

    Einweg-Schranke

    Typ UPB

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